Ausbildung bei der Jugenfeuerwehr

jf1jf2Seit Anfang Juni haben die Brandschützer der Elstertrebnitzer Feuerwehr wieder jugendliche Verstärkung in ihren Reihen. Neun tatendurstige Floriansjünger lassen derzeit gemeinsam mit Jugendwart Rene Nebrich die im Jahr 2003 gegründete Nachwuchsgruppe wieder aufleben, nachdem diese die letzten Jahre aufgrund von Mitgliedermangel auf Eis gelegt war. „Damals wechselte ein Großteil der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung und andere konnten wegen der Lehre nicht weiter machen“, erinnert sich Wehrleiter David Zühlke an die Pause. Umso mehr freut man sich jetzt über den guten Zulauf. Die Werbung der Kameraden in Zeitungen, Internet und persönlichen Gesprächen trägt erste Früchte. Zudem wurde mit Rene Nebrich auch ein neuer Leiter dieser Abteilung gefunden, der mit seinen beiden Stellvertretern Sindy Siebrandt und Nils Dykierski sowie weiteren Kameraden den Jugendlichen das Einmaleins des Brandschutzes vermittelt. Dabei lernen die Jungen und Mädchen im Alter von acht bis sechzehn Jahren all das, was auch die Großen lernen, doch alles geht spielerisch und ohne Leistungsdruck von statten. „Wir bemühen uns die Dienste stets abwechslungsreich zu gestalten. Nach einer Einheit Ausbildung ist dann immer Spiel und Spaß angesagt, wie Fußball, Tischtennis oder auch mal eine Fahrt zum Eis essen“, erklärt Zühlke. Später soll auch wieder mit anderen Jugendwehren zusammen gearbeitet, sowie an Zeltlagern und Wettkämpfen teilgenommen werden. Bis dahin wartet auf die Schützlinge von Rene Nebrich jedoch noch jede Menge Theorie und Praxis. „Es macht schon Spaß mit den Jugendlichen zu arbeiten, wenngleich es auch etwas stressig ist. Doch schließlich muss für die Kinder und damit unsere Zukunft gesorgt werden. Vielleicht schafft es ja der ein oder andere Mal in die Einsatzabteilung“, hofft der 26-Jährige Jugendwart. Er selbst kam 2004 zur Elstertrebnitzer Wehr, absolvierte hier seine Grundausbildung und qualifizierte sich zum Truppführer und Maschinisten weiter. Für Sascha Fritzsche und Bastian Fromm ist die Mitgliedschaft in der Nachwuchstruppe eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. „Es macht riesigen Spaß, die Kameradschaft stimmt und man lernt einiges dabei“, sind sich die beiden 13-Jährigen einig. Die Elstertrebnitzer Floriansjünger treffen sich jeden zweiten Freitag im Monat ab 17 Uhr am Gerätehaus zu ihren Diensten. Weitere begeisterte Kinder und Jugendliche sind dazu natürlich gern gesehen, um einmal in die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit hinein zu schnuppern. Dabei entstehen den Eltern überhaupt keine Kosten. Die Mitglieder sind alle unfallversichert und bekommen die komplette Sicherheitsausrüstung gestellt. Wir suchen also noch Helden – meldet euch bei unserer Jugendfeuerwehr! Olaf Becher

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